23.03.2020 Johannes 4,48

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Johannes 4, 43- 54 und Markus 9, 14-24, –

Hilferuf eines Ungläubigen

Gestern ging es darum Gott zu vertrauen. Vertrauen und Glauben sind im Deutschen der gleiche Wortstamm und bedeuten „sich an etwas festmachen“. Aber wie lerne ich Vertrauen, wie lerne ich glauben.

Ein Baby lernt seinen Eltern zu vertrauen, in dem es sieht, wie sie handeln in der Welt und sich ihm zu wenden.

Ich lerne Glauben und Vertrauen in dem ich sehe wie Gott handelt. Das kann ich in der Schöpfung, in der Weltgeschichte und in der Geschichte Gottes mit seinem Volk Israel sehen. Und ich kann es in meinem eigenen Leben sehen.

Ich lerne Glauben und Vertrauen in dem ich sehe wie sich Gott mir zuwendet.Gott tut in jedem Leben Wunder. Diese Wunder sind unabhängig vom Glauben des einzelnen Menschen. Diese Wunder geschehen, weil Gott die Menschen liebt, weil Gott sich mir vorstellen möchte und sagt SO BIN ICH.

Aber nicht alle Wunder gehen schnell, manche Wunder brauchen auch Zeit (vgl. Markus 8, 22- 28 ), manche Wunder brauchen ein Leben lang (vgl. Auszug aus Ägypten und Wüstenwanderung). Aber Wunder haben ein Ziel: Glauben und Vertrauen.

So tadelt Jesus die Menschen auch nicht sondern sagt, Wunder geschehen, damit ihr glaubt und damit ihr vertraut (Vers 48).

Answer

Hat Gott in deinem Leben schon Wunder getan? Hat Dir schon einmal jemand von einem Wunder berichtet? Wie hat dieses Wunder dein Vertrauen, deinen Glauben an Gott verändert?

Schreibe es auf.

Wem kannst Du das Wunder weitererzählen, damit Glaube wächst? Tue es heute. Schreibe eine WhatsApp Nachricht an jemanden und erzähle von deinem Wunder auch wenn es noch so klein ist.

Pray

Bete Markus 9, 24: Ich glaube, hilf meinem Unglauben. Nur wer erfahren hat, dass man Jesus vertrauen kann kommt gut durch die Stürme des Lebens.