28.03.2020 Fasten und Fesseln

Read  – بخوان

Jesaja 58,5-6

Irgendwie ist es in uns Menschen drin. Wir machen lauter Dinge, damit wir vor uns selbst gerecht sind. Jesaja prangert das selbstgerechte Fasten an. Wir sind selbst gerecht. Dieses Gefühl tut uns so gut. Wir selbst und die Leute sehen, was wir für fromme Werke tun.

Ich denke heute haben wir andere fromme Rituale als die Juden damals. Aber noch immer geht es darum Dinge zu tun, die uns gut erscheinen lassen. Meist sind das Dinge, die bei Licht betrachtet völlig wertlos sind. Unsere Gesellschaften sind Meister darin solche Ersatzreligionen und Rituale zu schaffen. Europa steht das den islamischen Ländern nicht nach.

Gott lässt sich allerdings nicht täuschen. Der Mensch sieht was vor Augen ist, Gott aber sieht das Herz an (1. Samuel 16,7).

Wenn wir Gottes Werke tun und nicht unsere eigenen, dann gilt das Versprechen, das Gott uns gibt. Dann wird Gott unsere Dunkelheit vertreiben und alles was in Jesaja 58, 8-11 steht.

Answer – جواب بده

Gott gibt in Jesaja 58, 6-7 ganz konkrete Aufträge an uns. Nimm dir Zeit zu überlegen. Was bedeutet es zu helfen, dass Gefangene frei werden? Frei von ihrer Dunkelheit. Frei von ihrer Angst. Frei von ihrer Einsamkeit.

Pray – دعا کن

Bete darum, dass Gott dir Menschen zeigt, für die du da bist, denen du das Licht Jesu in ihre Dunkelheit bringen kannst.

Und wenn du Menschen bindest, weil ihnen nicht vergeben kannst, dann lass sie frei.

Bete dass Gott dich frei macht, damit du freilassen kannst.

Übrigens – دعا کن

Jesajas Frau wurde „die Prophetin“ (Jesaja 8: 3) genannt, sei es, weil sie mit einer prophetische Gabe ausgestattet wurde, wie Deborah (Richter 4: 4) und Hulda (2 Kings 22: 14-20) oder einfach, weil sie die „Frau des Propheten“ war. Sie hatten drei Söhne, wovon sie den zweiten Immanuel nannte (Jesaja 7,14).