was ist Liebe in der Gemeinde

Was ist Liebe in der Gemeinde?

Die Liebe in der Gemeinde

Gott ist Liebe. Jesus ist Liebe. (Johannes 1:14 ; und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.)Auch wenn wir das schon oft gehört haben, ist es wichtig, es uns immer wieder vor Augen zu führen.Durch die Gnade und Liebe Gottes und durch Jesu Kreuz wurden wir zu Kindern seinen Kindern. Wir sind berufen, aus seinem Reichtum zu leben.Und das in Ewigkeit! Ein Leben voller Liebe und Gnade. Überfließend mit der Liebe, die uns Gott schon bei der Schöpfung gegeben hat. ( 1. Mose 1:26-27)Der Mensch wurde zum Bilde Gottes erschaffen.Darum können wir einander lieben, wie er es tut. Durch ihn können wir nicht nur uns selbst lieben, sondern auch unsere Familie und Freunde und sogar unsere Feinde. Und durch ihn geben wir auch die Liebe in der Gemeinde weiter.Die Gemeinde ist nicht nur ein Platz oder ein Gebäude, das man besucht, sondern die Gemeinde sind die Menschen, die sich in Jesu Namen versammeln und sich in seine Gegenwart stellen. (Matthäus 18:20 ;denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.)Dort, wo der Name Jesus angerufen wird, werden Menschen mit seiner Liebe erfüllt, mit der Liebe Gottes, die Großes unter uns tut.Es war aus Liebe, dass Gott seinen einzigen Sohn zu uns gesandt hat, damit wir gerettet werden und ewiges Leben bei ihm im Himmel haben dürfen.Jesus hat uns mit Liebe gelehrt, wie wir uns verhalten sollen, und vor allem, wie unser Umgang mit Menschen sein soll.In der Gemeinde müssen wir uns bemühen, unser Verhalten miteinander in Liebe zu gestalten, wie Jesus es seinen Jüngern gelehrt hat. In Römer 12 stehen Beispiele dafür:Vers 10„die brüderliche Liebe untereinander sei herzlich. Einer komme dem andern Ehrerbietung zuvor.“Vers 13: „nehmt euch der Nöte der Heiligen an. Übt Gastfreundschaft.“Im Vers 15: „freut euch mit den Fröhlichen, weint mit den Weinenden.“Die Bibel lehrt uns auch, wie wir mit Menschen in Konfliktsituation umgehen soll.Vers 17 f.: „vergeltet niemandem Böses mit Bösem. Seid auf Gutes bedacht gegenüber jedermann. Ist möglich, soviel an euch liegt, so habt mit allen Menschen Frieden. Rächt euch nicht selbst, meine Lieben, sondern gebt Raum dem Zorn Gottes, denn es steht geschrieben; die Rache, ist mein ich will vergelten, spricht der Herr. Vielmehr wenn deinen Feind hungert, so gibt ihm zu essen, dürstet ihn, so gibt ihm zu trinken. Wenn du das tust, so wirst du feurige Kohlen auf sein Haupt sammeln. Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.“

Amen!

Hadis Hamedizadeh

Paula Brosi

Demas

Demas

Demas wird im Neuen Testament vom Apostel Paulus als Mitarbeiter erwähnt (Phlm 24).

Es grüßen dich Epaphras, mein Mitgefangener in Christus Jesus, 24 Markus, Aristarchus, Demas, Lukas, meine Mitarbeiter.

Philemon 24

Während der ersten Gefangenschaft von Paulus in Rom soll Demas noch dabei gewesen sein (Kol 4,14),

Es grüßt euch Lukas, der geliebte Arzt, und Demas.

Kolosser 4,14

später verließ er aber den Apostel aus „Liebe zur Welt“ (2 Tim 4,10) und zog nach Thessalonich.

Denn Demas hat mich verlassen, weil er die jetzige Weltzeit lieb gewonnen hat, und ist nach Thessalonich gezogen, Crescens nach Galatien, Titus nach Dalmatien

2. Thimotheus 4,14

Demas war demnach ein treuer Mitarbeiter des Paulus (Brief an Philemon). Aber schon im Kolosserbrief zeigt sich ein distanzierteres Verhältnis bis zur letzten Aussage im Timotheusbrief, bei der Paulus sagt, Demas habe ihn verlassen und die Welt lieb gewonnen. Er ist damit ein Paradebeispiel eines langsamen, schleichenden Prozesses, weg von Gott.

War ich ein Narr?

War ich ein Narr?

Geht ein durch die enge Pforte! Denn die Pforte ist weit und der Weg ist breit, der ins Verderben führt; und viele sind es, die da hineingehen. 14 Denn die Pforte ist eng und der Weg ist schmal, der zum Leben führt; und wenige sind es, die ihn finden.

Matthäus 7, 12-13

Der breite und der schmale Weg

Der breite Weg führt ins Verderben. In die ewige Trennung von Gott.

Aber was ist der Unterschied. Die Pharisäer haben den Weg sehr eng gemacht. Mit immer neuen Verordnungen, die man einhalten muss. Und Jesus hat den Weg sehr weit gemacht (Hochzeit zu Kana). Man kann sagen, dass der Weg der Pharisäer enger war als der von Jesus.

Was ist dann der enge Weg von Jesus?

Der erste Unterschied finden wir am Anfang des Satzes. Geht durch die enge Pforte. Jesus sagt:

Ich bin die Tür. Wenn jemand durch mich hineingeht, wird er gerettet werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden.

Johannes 10,9

Warum ist die Tür eng? Weil wir uns klein machen müssen. Weil wir unseren Stolz opfern müssen.

Wenn Menschen nur gut sein wollen, dann besteht die Gefahr, dass sie einen sehr engen Weg vorschreiben. Du musst das oder das tun. Alle Religionen haben das. Und wenn die Menschen nicht religiös sind, dann wollen sie das oft auf andere Weise.

Aber wenn du gar nichts bringen kannst, wenn alles Gnade ist, dann brauchst du auch den Weg nicht eng machen um dich selbst auszuzeichnen.

Wer um das Tor herum geht, der macht einen engen Weg der streng ist und unterdrückt. Das haben die Pharisäer getan.

Jesus sagt:

Das Joch, das ich euch auflege, ist leicht, und was ich von euch verlange, ist nicht schwer zu erfüllen.«

Matthäus 11,30

Wenn wir aber keinen Unterschied sehen, können wir dann nicht alles machen. Wenn es auf das Einhalten von Vorschriften nicht ankommt, der breite Weg genauso in den Himmel führt, dann ist es ja eigentlich egal, was wir tun.

Ein alter Pfarrer sagte zu Pfarrer Wilhelm Busch . Die Gemeinde geht den Weg der Welt.

Ich spüre seinen Worten an, wie unendlich einsam er geworden ist. Fast ist es, als fragte er mich: „War ich denn ein Narr, als ich mich zum Herrn bekehrte?“

Oder Johannes der Täufer. Auch er hat diese Frage an Jesus gestellt als er im Gefängnis war. Bevor er enthauptet wurde.

War ich ein Narr als ich mich an Gottes Gebotes gehalten habe? Als ich Nachteile in Kauf genommen habe?

Jesus spricht von einem engen Weg, der sich an das Tor anschließt. Es gibt einen engen Weg mit Gott und einen engen Weg der Menschen.

Die Frage, ob wir auf dem weiten Weg der Welt sind, ist so wichtig, denn die Frage des Verderbens hängt dran.

„Ringt danach, durch die enge Tür einzugehen; denn viele, sage ich euch, werden einzugehen suchen und es nicht vermögen“

Lukas 13,24

Von da an, wenn der Hausherr aufsteht und die Tür verschließt und ihr anfangt, draußen zu stehen und an die Tür zu klopfen und zu sagen: Herr, tu uns auf (…) Und er wird sagen: Ich sage euch, ich kenne euch nicht, woher ihr seid; weicht von mir, alle ihr Übeltäter!

Lukas 13, 26,27

Es gibt Christen, die durch das enge Tor gegangen sind und dann den weiten Weg der Welt eingeschlagen haben. Demas ist so ein Beispiel: Paulus sagt Demas hat mich verlassen und hat die Welt lieb gewonnen (2. Timotheus 4,16).

Wir kennen Demas von früher her. An Philemon schreibt Paulus: „Es grüßt dich Epaphras, mein Mitgefangener in Christus Jesus, Markus, Aristarch, Demas, Lukas, meine Mitarbeiter.“

Hier wird Demas noch als Mitarbeiter eingereiht.

Am Schluss des Kolosserbriefes schreibt Paulus (wahrscheinlich aus seiner ersten Gefangenschaft): „Es grüßt euch Lukas, der geliebte Arzt, und Demas.“ Hier scheint es vielleicht schon so, weil er nur so erwähnt wird, dass es schon Dissonanzen zwischen Paulus und Demas gegeben haben könnte.

Demas ist durch die enge Pforte gegangen. Aber dann hat er die Welt lieb gewonnen. Er liebte die Welt mehr als Jesus.

Und Judas.

Liebst du mich fragt Jesus Petrus drei mal. Er fragt nicht, hälst du meine Gebote. Und Petrus sagt. Herr du weißt dass ich dich liebe.

Das ist die Frage die Jesus uns stellt. Der enge Weg ist der, dass wir ihn lieben. Das kann ein enger Weg sein nach außen. Gott treu zu sein ist eng.

Wer mich liebt wird meine Gebote halten. Der wird halten, der wird darum kämpfen. Das wird sein Ziel sein.

Aber nicht umgekehrt. Aber auch nicht gar nicht.

Es kommt nicht darauf an, dass wir nach außen eng leben, dass es die Leute sehen.

Sondern dass unser Herz an Jesus gebunden ist. Das ist der enge Weg.

Und dann ist die Antwort an den alten Pfarrer:

Aus Wikipedia: Autoreninformationen ansehen

Der ist kein Narr, der aufgibt, was er nicht behalten kann um zu gewinnen, was er nicht verlieren kann.

Hudson Taylor

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