Etemenanki

Model im Pergamon Museum in Berlin

Beim Turm zu Babel dürfte es sich um Etemenanki, einem Zikkurat, handeln.

Die wohl bekannteste Beschreibung der Zikkurat von Babylon stammt von Herodot aus dem 5. Jahrhundert vor Christus. Er berichtete von einem Zeus-Belus-Tempel, entsprechend seiner Beschreibung handelt es sich dabei mit hoher Wahrscheinlichkeit um Esagila. Innerhalb des Temenos von Esagila befand sich laut Herodot ein Turm mit einer quadratischen Grundfläche von einer Achtelmeile Kantenlänge (ca. 201 m). Auf diesem Turm hätten sieben weitere Türme gestanden. Der Zugang zum Dach des Turmes sei über eine Treppe möglich gewesen, die sich um den Turm selbst herumwand. Auf dem obersten Turm habe sich ein Tempel befunden, in dessen Innerem sich ein kolossales Sitzmöbel und ein goldener Tisch befunden haben sollen.[3]

Von Nebukadnezar II. stammt eine Stele mit einer Beschreibung des Etemenanki, die von Robert Koldewey 1917 bei seinen Ausgrabungen entdeckt wurde. Koldewey hatte zuvor bereits im November 1900 den Etemenanki entdeckt. Auf der Stele rühmt sich der babylonische Herrscher, den Tempelturm Etemenanki errichtet zu haben. Der Turm habe demnach bis zum Himmel gereicht und sei mit Bitumen und Backstein verkleidet gewesen. In einem flachen Relief findet sich zudem eine Darstellung des Etemenanki mit paarweisen Treppenaufgängen zu den unteren Stufen des Turmes, fünf weiteren Stufen und einem Tempel auf der Oberfläche des Turmes. Auf dem Relief findet sich auch ein Grundriss des Gebäudes mit einer deutlichen Darstellung eines Pfeiler-Nischen-Dekors der Außenwände und der inneren Räume, die eine zentrale Cella umgeben.

Aus Uruk stammt eine beschriftete Tontafel aus dem Jahr 229 v. Chr., die wiederum einen älteren Text wiedergibt. Demnach hatte der Turm mit seinen sieben Stockwerken eine Höhe von 91 Metern und eine Grundfläche mit ebendieser Kantenlänge. Robert Koldewey konnte durch seine Ausgrabungen ab 1913 diese Ausmaße bestätigen. Außerdem fand er große, freistehende Treppen im südlichen Bereich des Gebäudes, wo es durch Tore mit Esagila verbunden war. Im Osten befand sich ein weiteres Tor, durch das ein Zugang zum Turm von der Prozessionsstraße bestand.

Der Turmbau zu Babel wurde von Nebukadnezar II. fertig gestellt. Nach der Zerstörung wollte Alexander der Große den Turm wieder aufbauen. Alexander der Große erkrankte aber an Malaria und konnte das Werk nicht vollenden.

Baal (Zusammenfassung)

Baalsstatue mit erhobenem Arm
By Unknown – Jastrow (2006), Public Domain, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=723538

Baal bedeutet Herr. Er kommt in vielen Religionen der damaligen Zeit vor, zum Beispiel in der Phönizischen und den Philistern.
Den tiefsten Einblick in die Götterwelt Kanaans geben die praktisch komplett aufgefundenen Keilschriftarchive der um 1200 v. Chr. zerstörten Stadt Ugarit, Hauptstadt des gleichnamigen bronzezeitlichen Stadtstaates. Die Tafeln hielten unter anderem Epen, Mythen, Gebete,
Götter- und Opferlisten, zeremoniellen Texte und Vorschriften fest.
Der längste Mythenzyklus aus Ugarit beschäftigt sich mit Baal. Baal war ein Wettergott, der Wind, Wolken und Regen beherrscht. Indem er die Dürre beendet, ist er Spender der Fruchtbarkeit.

Als Gewittergott, der über die Wolken eilt, der die Wolken „wie Kälber vor sich hertreibt“ und über Donner und Blitz verfügt, ist er dynamisch, mächtig und kampfkräftig. Dargestellt wird er mit einem erhobenen Arm einherschreitend, mit dem er die Donnerkeule hält, während er in der linken Hand den Blitzspeer trägt. Die Zuordnung von Figuren des „Schreitenden Gottes“ an bestimmte Gottheiten ist allerdings meist nicht möglich.
Der für Wasser, Brot, Wein, Öl, Kräuter (Nahrung für das Vieh) und ihr Gedeihen verantwortliche Gott ist in einer bäuerlichen Kultur von besonderer Bedeutung.

Die Frau von Baal ist Astarte. Elemente der Astarte finden sich auch bei der römisch / griechischen Gottheit Aphrodite / Venus

Stela von Baal im Louvre / Paris

CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=18192376

Der Mut der Anderen

Maria, die Tochter eines Verwandten, die aus gottloser Familie kommt, deren Eltern sich scheiden ließen, war mit 16 oder 17 Jahren in der Psychiatrie, weil sie sich selbst verletzte, weil sie Dorgen nahm und weil sie akut selbstmordgefährdet war. Da hat sie sich bekehrt. Und sie ist auf eine Bibelschule gegangen zu Jugend mit einer Mission. Und dann hat sie einen Inder geheiratet und ist selbst in die Mission gegangen. Heute ist sie 26 oder 27 Jahre alt.

Am 23.2.2022 ist sie von einem Missionseinsatz in Amsterdam zurück nach Kiew geflogen. 4 Stunden bevor der Angriff auf die Ukraine begann. Sie haben gewusst, dass ein Angriff auf dei Ukraine bevorsteht. Und sie sind trotzdem geflogen.

Was für ein Mut.

Was hat Gott in dieser Frau in 8 Jahren verändert.